nicht geben kann — aber du schon
Dienstag, 19. August 2026 – 20 Uhr
Was diese Aha-Session für dich verändert:

Weil du endlich verstehst, was das Lernen bisher blockiert hat – und erkennst, dass weder du noch dein Sohn die Schuld daran tragen. Du wirst wissen, wie du ihn wirksam unterstützen kannst, ohne die Rolle des ungeliebten Drill Sergeants am Küchentisch einnehmen zu müssen.
Das nehmen wir in den 60 Minuten konkret unter die Lupe:
- Der Jungs-Code beim Lernen: Warum herkömmliche Methoden bei Jungs oft das Gegenteil bewirken – und was sie stattdessen brauchen, um überhaupt anzufangen.
- Widerstand richtig deuten: Warum Diskussionen, Ablenkung und Verweigerung keine Faulheit sind, sondern ein Schutzmechanismus des Gehirns.
- Vom Drillsergeant zur Begleiterin: Wie du aufhörst, die Hilfslehrerin deines Sohnes zu sein, und ihm stattdessen die emotionale Sicherheit gibst, die sein Gehirn zum Lernen braucht.
- Der Heimvorteil: Wie du zu Hause eine entspannte Lernumgebung schaffst, die ausgleicht, was die Schule deinem Sohn oft nicht geben kann.
Ein erster Impuls, den du heute direkt testen kannst:
Schenke ihm stattdessen einen Moment echtes Verständnis (z. B. „Ich sehe, dass du gerade richtig müde bist und das Vokabeln-Lernen echt anstrengend ist“).
Sich verstanden zu fühlen, baut den Stress im Gehirn ab und löst den Widerstand schneller auf als jede noch so logische Diskussion.
Hallo, ich bin Caroline Fuchs Bausch

Bevor ich Lerntherapeutin wurde, war ich als Software-Ingenieurin tätig und habe während dieser Zeit Applikationsentwickler an der Berufsschule unterrichtet – fast ausschliesslich Jungs. Damals erkannte ich schon, dass Unterricht anders gestaltet werden muss, damit Jungen wirklich andocken, motiviert bleiben und ihr Potenzial zeigen können. Meine Freude und Neugier halfen mir dabei Neues auszuprobieren, Methoden kreativ zu kombinieren und individuelle Wege zu finden.
Als Mutter habe ich diese Erkenntnis noch einmal auf einer sehr persönlichen Ebene erlebt. Wie anders Jungen lernen, konnte ich bei meinem Sohn ebenfalls beobachten.
Heute sehe ich in meiner Praxis täglich diese Unterschiede. Und es nervt mich, wenn es heisst: „Er müsste nur wollen und einfach fleissiger sein.“
Denn ich sehe Jungen, die intelligent sind und trotzdem blockieren. Die viel können, aber es sich nicht in den Ergebnissen zeigt. Die als faul oder unmotiviert wahrgenommen werden, obwohl sie schlicht einen anderen Zugang brauchen.
Und ich sehe Mütter, die alles geben, und sich trotzdem kein Erfolg einstellt. Viele Mütter geben beim Lernen unbewusst weiter, was bei ihnen selbst funktioniert hat. Aus bester Absicht, mit viel Herz und grossem Einsatz. Doch was für die Mutter funktioniert hat, passt nicht automatisch zu ihrem Sohn. Und genau dort beginnt oft der Frust.
Was mich antreibt: Jungen sollen früh erleben, dass Lernen gelingen kann. Und Mütter sollen einen Weg finden, der stärkt statt belastet und frustriert.
